Verspannt durch die kalte Jahreszeit: warum Nacken und Schultern jetzt öfter zwicken

Kälte, dunkle Abende und mehr Zeit drinnen: Im Spätherbst ziehen wir die Schultern hoch, ohne es zu merken. Warum das den Nacken belastet und wie Massage und Dorntherapie helfen können.

Draussen wird es früh dunkel, die Temperaturen sinken, und plötzlich ist er wieder da: dieser Druck im Nacken, der sich bis zwischen die Schulterblätter zieht. Vielleicht kommt auch das Kopfweh am Nachmittag dazu.

Das ist kein Zufall. Wenn es kalt ist, spannen wir unbewusst an. Die Schultern wandern Richtung Ohren, der Rücken macht sich klein, um möglichst wenig Wärme zu verlieren. Dazu kommt, dass wir uns weniger bewegen. Wir sitzen mehr, am Laptop, auf dem Sofa, im Auto statt auf dem Velo. Die Muskulatur wird schlechter durchblutet und mit der Zeit hart.

Meist versucht man es zuerst mit einer Wärmeflasche oder «ich dehne mich später mal». Das tut kurz gut, löst aber selten die Ursache.

In der Praxis arbeite ich genau da. Mit einer klassischen Massage lösen sich verhärtete Muskelpartien, die Durchblutung kommt wieder in Schwung, und viele merken schon während der Behandlung, wie die Schultern ein Stück sinken. Mit der Dorntherapie schaue ich zusätzlich, ob Wirbel oder Gelenke aus ihrer Position geraten sind. Sanft und mit Ihrer aktiven Mithilfe bringen wir sie zurück, was dem Nacken oft zusätzlich Entlastung verschafft.

Zwischen den Terminen helfen schon kleine Dinge: Stehen Sie stündlich kurz auf, kreisen Sie die Schultern, und gönnen Sie sich draussen ein paar Minuten Bewegung, auch bei Nieselregen.

So kommen Sie entspannter und mit weniger Verspannungen in den Winter. Ich freue mich, wenn ich Sie dabei unterstützen darf.

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